Das Schützenhaus „Im Heuchen“

Bis Mitte der 50er Jahre stand den Schützen ein Hochstand zur Verfügung. Er befand sich an der sich an der Stelle des heutigen Schützenhauses und bestand lediglich aus planiertem Erdreich und einem Wellblechdacht, das auf 12 gemauerte Säulen ruhte. Geschossen wurde auf Ziele, die im Freien an hochklappbaren Stangen befestigt wurden.

Da die Witterungsverhältnisse oft widrig waren, entschloss man sich, um die vorhandenen Pfeiler eine Mauer zu ziehen, um somit einen wettergeschützen Raum zu erhalten. Schützenbruder Ottfried Vilich wurde als Architeckt mit der Planung der Baumaßnahmen betraut. In Zusammenarbeit mit dem damaligen Vorstand konnten immer mehr Ideen in die Planung eingebracht werden, die letztendlich zu dem kompletten Schützenhaus führten.

Beim Königs- und Prinzenschießen am 1. Mai 1975 fiel der letzte Schuss auf dem Hochstand. Unter Einsatz vieler Helfer und Gönner der Bruderschaft entstand das heutige Schützenhaus in Verbindung eines Röhren Schießstandes, welcher seinerzeit als die modernste Schießanlage in Nordrhein-Westfalen galt. Am 26.11.1976 fand die feierliche Einweihung statt.

Im Laufe der Jahre kamen viele Neuerungen, wie der Einbau einer Heizungsanlage mit dem dafür notwendigen Anbau eines Heizungsraumes, eine Überdachung des Vorplatzes, und die Erneuerung der Sanitäranlagen hinzu.

 

2015 wurde der Veranstaltungsraum auf Initiative der jungen Leute und mit tatkräftiger und finanzieller Unterstützung des Mitarbeitersozialprojekts von RWE „Aktiv vor Ort“ komplett renoviert.

Heute finden hier nicht nur die wöchentlichen Trainingsstunden statt sondern auch Veranstaltungen wie die Oster- und Brezelschießen statt, zu denen der ganze Ort eingeladen ist.

Ebenso kann das Schützenhaus für private Feiern und öffentliche Veranstaltungen angemietet werden.

Die ursprünglichen Pfeiler des Hochstandes sind aber noch immer an den Seitenwänden der Halle erkennbar. Sie stehen gleichsam für Idealismus und Einsatzbereitschaft im Sinne der Bruderschaft.